Vorweg ganz ehrlich: Nicht jeder Hund braucht einen Mantel. Ein Husky, ein Berner Sennenhund oder ein Golden Retriever mit dichter Unterwolle kommt im deutschen Winter meist gut ohne zurecht. Für andere Hunde kann ein Mantel aber einen echten Unterschied machen.
Hunde, die eher frieren
- Kleine Hunde wie Chihuahua, Yorkie oder Zwergpinscher – sie verlieren schnell Körperwärme und sind nah am kalten, nassen Boden.
- Kurzhaarige Hunde ohne Unterwolle wie Windhunde, Whippets, Dobermann oder Boxer.
- Sehr junge, alte oder kranke Hunde, deren Körper die Temperatur schlechter regulieren kann.
- Frisch geschorene Hunde, zum Beispiel Pudel nach dem Trimmen.
Woran du merkst, dass dein Hund friert
Zittern, eingezogene Rute, gekrümmter Rücken, Anheben der Pfoten oder der Wunsch, schnell wieder nach Hause zu gehen, können Zeichen sein, dass es deinem Hund zu kalt ist.
Wann ein Mantel auch für robuste Hunde sinnvoll ist
Bei Dauerregen hält ein wasserabweisender Mantel das Fell trockener. Das ist angenehm für den Hund – und für dich, weil danach weniger Nässe und Geruch in Wohnung und Auto landen. In der dunklen Jahreszeit sorgen Reflektoren außerdem für bessere Sichtbarkeit.
Worauf du beim Kauf achten solltest
- Richtige Größe: vor allem der Brustumfang muss passen. Hier erklären wir, wie du richtig misst.
- Bewegungsfreiheit: Beine und Rute dürfen nicht eingeengt werden.
- Einfaches An- und Ausziehen: Klett- oder Reißverschluss statt Durch-den-Kopf-Ziehen.
- Nicht zu warm: Drinnen und im Auto sollte der Mantel wieder aus.
Unsere Mäntel und Jacken für kleine bis große Hunde findest du unter Mäntel & Jacken.
Hinweis: Bei gesundheitlichen Fragen – etwa bei älteren oder kranken Hunden – frag am besten deine Tierärztin oder deinen Tierarzt.